IBM Cognos 10.2 – Features, Funktionen und Vorteile

IBM Cognos 10.2 – die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

IBM Cognos 10.2 kann als ein großer Wurf unter den Neuentwicklungen im Bereich der Business Intelligence-Lösungen bezeichnet werden. Dieses gilt in noch stärkerem Maße für die Version 10.2.1, die mit der neuen Visualierungsengine Rapidly Adaptive Visualization Engine (RAVE) erscheint.

Die Kombinations- und Integrationsmöglichkeiten sind enorm gewachsen. In Memory (hauptspeicherbasierte)-Technologien haben auf breiter Front Einzug gehalten. Mobile BI, Performance und Stabilität wurden auf eine neue Stufe gehoben. Will man jedoch die neuen Funktionen wirklich sinnvoll und nutzbringend einsetzen, so wird sich die Methodik in vielen BI-Projekten deutlich ändern müssen.

IBM Cognos 10.2 & Hadoop

Als eines der Unternehmen, die sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Big Data und Hadoop beschäftigen, waren wir auf die Möglichkeit, Hadoop bzw. die Hadoop-Distribution BigInsight der IBM mit IBM Cognos 10.2 zu integrieren, besonders gespannt. Nur soviel vorab: Wir sind begeistert von der Einfachheit mit der sich ein Hadoop integrieren läßt und Performance, die ein Hadoop unter IBM Cognos 10.2 bietet. Mit Cognos 10.2.1 werden die wichtigsten Hadoop-Plattformen unterstützt:

  • Apache (Hive 0.8 and 0.9)
  • Horton Works
  • Cloudera
  • AWS Elastic MapReduce
  • IBM BigInsights 2.1

Mehr zu diesem Thema finden Sie dazu in Kürze in unserem Whitepaper.

IBM Cognos 10.2 & Performance

Die Geschwindigkeit ist natürlich ein Dauerthema im Bereich Business Analytics, vor allem in Kombination mit komplexen Analysen oder großen Datenmengen. Das gilt sowohl für die Bereitstellung oder Vorberechung der Daten als auch für die interaktive Analyse. Wenn Sie als Anwender nach jedem Klick Sekunden oder gar Minuten auf das Ergebnis warten müssen, ist das alles andere als ein spannendes Erlebnis.

Mit IBM Cognos 10.2 werden den Administratoren, Entwicklern und Autoren vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, die ein beeindruckendes Geschwindigkeits-Erlebnis für alle Beteiligten garantieren. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine durchdachte und durchgängige Umsetzung der Modelle, Reports und Analysen.

Möglich wird dieses vor allem durch den mit Cognos 10.1.1 eingeführten Dynamic Query Mode (DQM) sowie den Dynamic Cubes. Die Möglichkeiten der Dynamic Cubes sind sowohl aus fachlicher, als auch technischer Sicht mit IBM Cognos 10.2.1 noch einmal deutlich verbessert worden. Im Bereich großer Datenmengen, die im Hauptspeicher gehalten werden sollen, läßt sich nahezu eine Verdoppelung der Performance feststellen. Klassische Funktionen, die man aus den PowerCubes kennt, stehen nun ebenfalls bei den Dynamic Cubes zur Verfügung (z.B. Bestandssicht einer Kennzahl).

Moderne Technologien, alte Zöpfe und Auswirkungen auf die IT

Mit Cognos Insight und der nahtlosen Integration in IBM Cognos BI & TM1 steht den Anwendern und Entwicklern ein Werkzeug, ähnlich wie QlikView, zur Verfügung, mit dem prototypische oder gar produktive Lösungen innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden können.

Mit dem Einzug moderner In Memory-Technologien, wie in IBM Cognos 10.2 & TM1, SAP Hana oder QlikView ist auch nach der produktiven Umsetzung ist eine zeitnahe Pflege der Modelle und zugehörigen Artefakte notwendig. Alte Aggregate in einer relationalen Datenbank mögen kein großes Problem sein, im RAM kann dieses die Erstellung neuer, benötigter Aggregate mangels ausreichender Ressourcen verhindern.

Die Aufwände fallen zwar geringer aus, sind jedoch längerfristiger Natur (schwankende Frequenz, schnelle Umsetzung und längerfristig notwendig). Das erfordert eine kontinuierliche Betreuung – wenn man nicht über beliebige Hauptspeichermengen verfügt. Wie das Thema Prototyping und InMemory die BI-Projektlandschaft verändern wird, dürfte spannend werden.

Den unterschiedlichen Skills / Fähigkeiten der Anwender wird mit IBM Cognos 10.2 deutlich besser Rechnung getragen. Self Service BI, auch aufwendig gestaltete Dashboards, lassen sich auch von Anwendern erstellen, die damit bisher eher überfordert waren. Die Produktivität steigt spürbar mit IBM Cognos 10.2.

IBM Cognos 10.2 – Upgrade

Das Upgrade von Cognos 8 oder Cognos 10.x auf Cognos 10.2 kann als unproblematisch angesehen werden. Wichtig ist es jedoch, die Ausführung der bisherigen Modelle und Reports in ihrem jeweiligen Modus (Classic Mode, Dynamic Query Mode) zu beachten. Alles andere geht einfacher und unproblematischer als je zuvor. Selbst die Verwendung von JavaScript in ReportStudio-Berichten bereitet kaum noch Probleme.

IBM Cognos Consulting, Lösungen, Schulungen

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