Prognose & Controlling für Unternehmensbewertungen

Einer der wesentlichen Faktoren für eine belastbare, treffsichere Unternehmensbewertung ist die qualtitativ hochwertige Prognose der Free Cash-flows. Selbstverständlich steht und fällt jede Prognose mit den Annahmen, die zum Prognosezeitpunkt gültig waren. Wirtschaftskrisen oder Preissteigerungen bei den Energiekosten sind Beispiele für Faktoren, die nur schwer zu berücksichtigen sind. „Que Sera, Sera, whatever will be, will be the future’s not ours, to see.“ sang schon Doris Day. Dem Blick in die Glaskugel muß die Vorhersage zukünftiger Ergebnisse dennoch nicht gleichen. Ausgereifte statistische Methoden, erlauben Prognosen hinreichender Qualtität.

Treffsichere Unternehmensbewertung

Noch weitläufig vertreten ist die Meinung, man müsse sich auf sichere Vergangenheitswerte verlassen. Die gleiche Unschärfe, die man Prognosen vorhalten kann, gilt auch für diese Betrachtungsweise. Wer weiß denn schon, ob die Vergangenheitswerte eines Unternehmens auch für seine Zukunft repräsentativ sind? Für die Plausibilisierung der Prognosen hingegen, eignen sich Vergangenheitswerte sehr gut.

Datenanalyse und Statistik mit Excel

Platz 1 der Programme zur Datenanalyse dürfte Excel belegen. Auf Platz 2 folgt bei Controllern, die eine gewisse Affinität zur IT haben, für größere Datenmengen oftmals SQL. Statistikwerkzeuge wie IBM SPPS oder R finden ihren Platz in den Unternehmen, wenn ausgefeiltere statistische Methoden gefragt sind. Diese Werkzeuge sind jedoch zu deutlich mehr, als nur statistischen Berechnungen in der Lage. Methoden, bis hin zur künstlichen Intelligenz, helfen dabei, Zusammenhänge besser zu erkennen und Prognosen einfacher zu erstellen.

Praxisbeispiel

Eine belastbare Free-Cash-flow-Planung sollte nicht auf der direkten Vorhersage der Free-Cash-Flows basieren. Vielmehr sollten die Grundlagen und Einzelbestandteile prognostiziert und ermittelt werden. Dazu gehören z.B. die folgenden Elemente:

  • Material- und Personalaufwand, etc.
  • Absatzmengen und -Preise
  • Verwaltungskosten
  • geplante Investitionen

Beziehungen der Bilanzpositionen untereinander sind entweder bekannt, oder lassen sich mit Werkzeugen wie IBM SPSS oder R relativ einfach finden. Aus diesen Zusammenhängen lassen sich Maßnahmen bzw. Planungen ableiten, die den zu prognostizierenden Free-Cash-Flow beeinflussen. Soll z.B. das Nettoumlaufvermögen verbessert werden, um damit den Free-Cash-Flow kurzfristig zu verbessern, so könnte man die Lagerumschlagshäufigkeit durch eine Verringerung der Vorräte erhöhen. Hierbei sind jedoch negative Seiteneffekte, wie z.B. Lieferengpässe zu berücksichtigen. Alternativ ließe sich auch kürzere Zahlungsziele planen. Moderne Werkzeuge wie IBM SPSS ermöglichen es Ihnen, die Effekte der Planwertänderung in Echtzeit zu beobachten.

In Kombination mit aktuellen Analyse- und Planungswerkzeugen, wie z.B. IBM Cognos Insight, erhält man die Möglichkeit einer fein granularen Betrachtung aus beliebigen Perspektiven. Wie Sie davon profitieren können?

Rufen Sie am besten gleich an unter (+49) 2547 93998 – 0 oder schicken Sie eine E-Mail an info@open-ls.de.